Fledermausquartiere - Zwischendach |
Im Zwischendach, d.h. zwischen Dachabdeckung und Unterdach, verkrochen trifft man Fledermäuse meist im Sommerhalbjahr, seltener im Winter an. Die Tiere fühlen sich sicher, wenn sie mit Bauch und Rücken Kontakt zur Dachkonstruktion haben und verkriechen sich darum meist in die engsten, hintersten Winkel. Im Zwischendach verkrochene Fledermäuse sind keine Seltenheit. Meist fallen aber den Hausbewohnern nur die grösseren Kolonien auf. Typische «Zwischendachfledermausarten» sind die landesweit verbreitete und häufig anzutreffende Zwergfledermaus, die Weissrandfledermaus und die Breitflügelfledermaus (beide auf der Alpennordseite weit seltener als auf der Alpensüdseite), die in höheren Lagen verbreitete Nordfledermaus und die erst im 21. Jahrhundert erstmals erkannte und erfasste, wahrscheinlich seltene Mückenfledermaus. Alle diese Fledermausarten ziehen im Zwischendach auch Junge auf.
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| Hände weg! Bereits bewohnte Zwischendächer sind immer auch optimale Quartiere. Hände weg von den dort lebenden Tieren, keinesfalls aus Neugier Ziegel abdecken und auch am Ein- und Ausflugloch keine Änderungen vornehmen.
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Hauptbedrohung Renovationen!
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| Ich möchte Fledermäuse in meinem Zwischendach haben! Jedes Zwischendach kommt als Fledermausquartier in Frage, wenn er zwei Bedingungen erfüllt: er muss warme, zugluftfreie Spalträume aufweisen und einen griffigen Zugang bieten. Mit wenig aufwendigen handwerklichen Massnahmen kann man das Zwischendach optimal zugänglich machen. Man schafft eine griffig aufgerauhte Landefläche beim Einschlupfspalt und achtet auf einen griffigen Dachunterzug. Weitere Details finden Sie im Band III der Reihe «Aktiver Fledermausschutz». |
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SSF fledermaus@zoo.ch www.fledermausschutz.ch |
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