Langohrtagung 2016


Am Samstag, 09.04.16. fand in der Stadtgärtnerei Zürich die erste Langohrtagung statt. Die 47 Teilnehmenden informierten sich von führenden ExpertInnen über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den drei Langohrarten. Im Fokus standen die Quartierbetreuenden des neuen Schutz- und Monitoringprogramms Langohren, welche im Rahmen eines Workshops zahlreiche Fragen stellen konnten und eine zentrale Rolle beim Schutz der Quartiere, der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort und dem Monitoring der Bestände einnnehmen.

- Programm (pdf, 847kB)

Die drei Langohrarten sind in der Schweiz bedroht und stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten:
- Graues Langohr: CR - vom Aussterben bedroht
- Alpenlangohr: EN - stark gefährdet
- Braunes Langohr: VU - gefährdet

Besonders beim Braunen Langohr ist gut dokumentiert, dass die Bestände weiterhin rückläufig sind, vor allem im dicht besiedelten Mittelland. Dies war der Anlass für die Stiftung Fledermausschutz zusammen mit Fachexperten ein Schutz- und Monitoringprogramm zu entwickeln. Hauptziele sind dabei:
- die Beseitigung von Wissenslücken
- der nachhaltige Schutz der bestehenden Quartiere
- Schutz und Förderung von Flugkorridoren
- Schutz und Förderung von Jagdlebensräumen