Keine Fledermäuse in die Strafanstalt |
| In die Strafanstalt Regensdorf liefert man keine Fledermäuse! Das sagte sich Willy Huber, als er Brennholz ausliefern wollte. Beim Abladen der Transportsäcke entdeckte er eine Rauhautfledermaus. Sie hatte sich im Holzlager von "Willy Huber Brennstoffe + Transporte AG" wahrscheinlich bereits seit vergangenem Herbst zum Überwintern verkrochen. Beim Aufladen des Holzes wurde der Winzling – nur vier Zentimeter lang und sieben Gramm schwer – übersehen und kam so unfreiwillig bis nach Regensdorf. Willy Huber packte sie kurzerhand wieder ein und nahm sie zurück nach Höngg. |
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Damit rettete er sie vor einem unbekannten Schicksal hinter schwedischen Gardinen. Seine Frau Margrit alarmierte die Stiftung Fledermausschutz und die in Höngg wohnende Stiftungsrätin Dr. Marianne Haffner holte die Fledermaus persönlich ab. An der Pflegestation der Stiftung Fledermausschutz im Zoo Zürich wird der Findling nun mit weiteren 80 Schicksalsgenossen weiter künstlich überwintert und im Frühling wieder in die Freiheit entlassen. Im Januar / Februar sind die Fütterungen der Fledermäuse im Zoo Zürich öffentlich: immer am Sonntag von 13h-15h bei der Fledermaus-Ausstellung in der Naturwerkstatt. |
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SSF fledermaus@zoo.ch www.fledermausschutz.ch |
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