Ultraschall-Frequenzen


Unsere einheimischen Fledermausarten orientieren sich mit Ultraschallrufen. Viele Arten benutzen die Ultraschallrufe aber auch, um nach Insekten zu jagen. Aufgrund des zurückkehrenden Echos können sich Fledermäuse ein «Hörbild» ihrer Umgebung machen (siehe auch FMAZ 78 - pdf, 0.22 MB).

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Frequenzbereiche (Tonhöhen) in denen unsere einheimischen Arten rufen (blaue Balken). Die blauen Kreise geben die Ruffrequenzen an, auf denen die Fledermäuse am lautesten rufen. Diese Haupt-Ruffrequenzen können deshalb in der Regel am besten mit einem handelsüblichen Heterodyn-Detektor gehört werden (empfohlene Produkte auf Anfrage). Wir haben zudem Hörbeispiele für Sie vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Datenquellen:
• Obrist, M. K., P. Flückiger & R. Boesch (2005): Variability in echolocation call design of 26 Swiss bat species:
   consequences, limits and options for automated field identifcation with a synegetic pattern recognition approach.
   Mammalia 68(4): 307-322. (Quelle für alle Arten ausser Riesenabendsegler)

• Skiba, R. (2003): Europäische Fledermäuse. Neue Brehmbücherei. (Datenquelle für Riesenabendsegler)