Die Kleine Hufeisennase Fragile Seltenheit im Aufwind

Kleine Hufeisennase Portrait

 

 

Vor 50 Jahren war die Kleine Hufeisennase in der Schweiz weit verbreitet. Dann nahmen die Bestände drastisch ab. Nur einige isolierte Kolonien in wenigen Alpentälern blieben übrig. Auch rundum in ganz Europa verschwand Kolonie um Kolonie.
Die Fachleute sind sich einig: Lebensraumverlust und Nahrungsmangel können als mögliche Ursachen für das Beinahe-Aussterben ausgeschlossen werden. Hauptverdächtiger ist der damals weit verbreitete DDT-Einsatz. Er ist schuld am Populationsrückgang der Kleinen Hufeisennase in Mitteleuropa.
Seit den frühen 1970er-Jahren wird DDT bei uns nicht mehr angewendet. Ein Hoffnungsschimmer – die übrig gebliebenen Populationen sind bereits langsam am Wachsen und neue Quartiere werden wieder besiedelt. Im Jahr 2005 wurden in der Schweiz 46 Wochenstubenkolonien gezählt. Schätzungsweise 4'200 erwachsene Kleine Hufeisennasen leben heute bei uns, und jährlich werden es mehr...

Buch über die Kleine Hufeisennase:
Bontadina, Hotz, Märki. 2006. Die Kleine Hufeisennase im Aufwind. Ursachen der Bedrohung, Lebensraumansprüche und Förderung einer Fledermausart. Haupt Verlag, Bern. 80 S. ISBN 3-258-07088-1. erhältlich im SSF-Shop.

   




SSF – Stiftung zum Schutze unserer Fledermäuse in der Schweiz
c/o Zoo Zürich, Zürichbergstrasse 221, CH-8044 Zürich
allgemeine Auskünfte 044 254 26 80 – Fledermausschutz-Nottelefon 079 330 60 60 – Fax 044 254 26 81
Spendenkonto: PC 80-7223-1
fledermaus@zoo.chwww.fledermausschutz.ch


SSF – © 2011